Liebe Bürgerinnen und Bürger,
am 8. November 2009 findet in allen Ortsteilen der Gemeinde Satow die Wahl des Bürgermeisters statt. Viele von Ihnen werden sagen: „Schon wieder eine Wahl. Wir ändern an der Politik doch nichts!“ Doch gerade diese Wahl ist für jeden Bewohner der Gemeinde hautnah und von konkreter Bedeutung. Sicherlich haben Sie in der Presse die Vorstellung der Kandidaten verfolgt. Ich möchte mich mit diesem Brief persönlich an Sie wenden, meine Gedanken und Vorstellungen deutlich machen.
Im Vorfeld der Wahl habe ich zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt, habe mich sachkundig gemacht, was gilt es in der Gemeinde zu erhalten und auszubauen, was muss verbessert werden. Diese Bürgernähe ist mir seit 10 Jahren in meiner Tätigkeit als Jurist vertraut. Auch hier setze ich mich täglich mit Ämtern, Gesetzen und Verwaltungsvorschriften auseinander.
Die Gemeinde Satow besitzt eine gute Infrastruktur, die in Zukunft noch attraktiver ausgenutzt werden muss, um unter anderem den Tourismus weiter auszubauen. Die hier ansässigen Handwerker sollten in ihrer unmittelbaren Umgebung Aufträge erhalten und fest integriert werden. Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmerverband muss regelmäßig stattfinden. Die Erhöhung der Gewerbesteuer ist zu unterbinden. Die Förderung der Vereinsarbeit und der Feuerwehren werden unmittelbarer Bestandteil meiner Arbeit sein.
Mein Augenmerk richtet sich auch auf die Jüngsten der Gemeinde. Ich selbst bin Vater eines 4-jährigen Zwillingspärchens und weiß, wie wichtig die Bildung, Erziehung und Freizeitbeschäftigung von Kindern ist. Die guten vorhandenen Betreuungsmöglichkeiten müssen weiter stabilisiert und zum Wohle der Kinder und Jugendlichen ausgebaut werden.In der Gemeinde leben viele Rentnerinnen und Rentner. Sie haben durch ihre jahrelange Arbeit auch die Gemeinde dazu gemacht, was sie jetzt ist. Nutzen wir noch stärker diese Erfahrungen, hören auf diese und jene Ratschläge.
Die enge und vorwärtsbringende Zusammenarbeit mit der Gemeinde-und den Ortsteilvertretungen und ein offener und respektvoller Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung liegen mir besonders am Herzen. Kritik und Selbstkritik sind für mich Selbstverständlichkeiten.
Ich bin mir der hohen Verantwortung des Amtes eines Bürgermeisters voll bewusst und möchte durch meine Vorbildwirkung im Bezug auf die Bewältigung der täglich anstehenden Aufgaben konkret abrechenbare Resultate schaffen zum Wohle aller Gemeindemitglieder. Ich verspreche Ihnen nichts, was ich nicht halten kann.
Unterstützen Sie mich und geben Sie mir am 8. November Ihre Stimme.
Ihr
Matthias Drese






Hallo! Ich bin Bürger der Gemeinde Groß Bölkow habe drei schulpflichtige Kinder die müssen im Winter immer im teilweise dunklen den Fußweg benutzen wo die Lkw`s durch rasen wenn sie dann die Bushaltestelle erreicht haben stehen sie ganz im dunklen ,sind die Kinder dann in der Satower Schule angekommen ist es eigentlich ok nur wird ab neusten kein Schwimmen mehr gelernt weil kein Geld dafür da ist (ich glaube das die die das beschlossen haben Schwimmen können und es bestimmt nicht mehr brauchen).Warum sollte ich sie nun Wählen!Was wollen sie vielleicht ändern! Schönen gruß C.Kalisch
Sehr geehrter Herr oder sehr geehrte Frau Kalisch,
für Ihre Hinweise in dem Kommentar zum Bürgermeisterbrief danke ich Ihnen sehr. Für jeden konkreten Einblick in die Problemlagen in den Gemeinden bin ich dankbar und ich möchte auch Ansprechpartner für alle Bürger bleiben. Ich schließe aus Ihrer Schliderung, dass die Straßenbeleuchtung fehlt bzw. mangelhaft ist. Ich würde mir das gern einmal genau ansehen. Am Donnerstag bin ich gemeinsam mit den anderen 3 Kandidaten zu einer Vorstellungsrunde nach Groß Bölkow in das Gemeindezentrum um 19.00 Uhr eingeladen. Da ist es dann schon dunkel.
Ich würde mich freuen, wenn Sie zu dieser Veranstaltung kommen könnten und mich dann ansprechen, damit wir uns den Schulweg gemeinsam ansehen können. Ich habe selbst zwei Kinder und deren Sicherheit im Straßenverkehr und gerade auf dem Schulweg hat oberste Priorität.
Bei einer Gemeindestraße ist die Gemeinde auch für die Straßenbeleuchtung zuständig. Daher würde ich mich bei der Gemeindevertretung, deren ausführendes Organ der Bürgermeister ist, für die entsprechende Verwendung von Mitteln der Straßenpflege für das Instandsetzen von Beleuchtungsmitteln bzw. im Rahmen der Straßenerneuerung für die Anschaffung solcher einsetzen.
Handelt es sich um eine Landesstraße, dann ist das Land zuständig. Ich werde mich voraussichtlich in der nächsten Woche wegen der Radwegeplanung in den Gemeinden mit dem Verkehrsminister Volker Schlotmann treffen. Bei dieser Gelegenheit spreche ich auch die Situation der Straßenbeleuchtung gleich an.
Was den Schwimmunterricht angeht, so sehe ich es gerade in unserer Gegend als Muss an, dass unsere Kinder schwimmen lernen. Auf einer der letzten Ausschusssitzungen, die öffentlich waren und die ich besucht habe, ist angesprochen worden, dass der Schwimmunterricht in dem im nächsten Jahr zu renaturierenden See in Satow stattfinden soll. Ich werde mich über diese Problematik aber unterrichtet halten und dieses am Donnerstag mit Ihnen besprechen bzw. mich wieder per Mail spätestens am Freitag melden. Als Bürgermeister möchte ich so wie jetzt für alle Probleme in der Gemeinde Groß Bölkow Ansprechpartner sein und bitte sie daher am 8. 11. um Ihre Stimme.
Ich hoffe, wir lernen uns am Donnerstag persönlich kennen.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Drese
Sehr geehrter Herr Drese,
wie möchten Sie sich dafür einsetzen um unsere Orte, speziell Hohen Luckow, mit DSL für eien schnelle Internetverbindung zu versorgen.
Die Telekom bietet den Kommunen Partnerschaften an um neue Gebeite mit DSL zu versorgen.
Oder ist Hohen Luckow ein hoffnungsloser Fall?
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
MfG Kobalz
Sehr geehrter Herr Kobalz,
ich danke Ihnen für Ihre Anfragen. Auch ich halte einen DSL-Anschluss für eine notwendige Investionsmaßnahme und Hohen Luckow ist da keinesfalls ein hoffnungsloser Fall. Im März 2009 wurde eine Umfrage von der Gemeindeverwaltung Satow durchgeführt und allen Haushalten ein Fragebogen zugesandt. Die Auswertung dieser Umfrage wird derzeit in Schwerin bearbeitet. Nach der Auswertung gibt es für die Gemeinde dann die Möglickeit, Fördermittel aus dem Bund und Land zu beantragen. Nur so sind die Kosten des DSL-Anschlusses aller Gemeindeteile für die Gemeinde Satow zu schultern. Für mich ist das auch ein sehr wichtiges Thema. Die Gemeindevertretung, deren ausfürhendes Organ der Bürgermeister ist, hätte dann über die Durchführung dieser Maßnahme und eine eventuelle Partnerschaft mit der Telekom zu entscheiden. Sie können sich bei mir darauf verlassen, dass ich an diesem Thema dranbleibe und mich dafür stark mache. Ich würde mich freuen, wenn wir uns bei der Kandidatenvorstellungsrunde in Groß Bölkow am Donnerstag, dem 29.10.2009 um 19.00 Uhr kennenlernen würden.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Drese